Schwierigkeitsskala Bergtouren, Hochtouren, Skitouren, Schneeschuhtouren, Klettersteige

Schon über ein halbes Jahrhundert in Gebrauch sind die Schwierigkeitsgrade für Kletterer und Bergsteiger in Fels und Eis. Inzwischen gibt es nicht nur erweiterte und verfeinerte Skalen für Sportkletterer und Extremalpinisten. Auch die Skitouristen und Wanderer richten ihr sportliches Können nach  den Routenbezeichnungen, wie sie in Tourenführern, Wanderbüchern und Bergsportorganisationen verwendet werden. Für die Teilnehmer an Veranstaltungen können diese, nach vorgegebenen Kriterien bezeichneten Wege und Routen, eine Hilfe für die Beurteilung der eigenen Fähigkeiten und für die Tourenleiter ein Massstab zur Planung einer Tour sowie zur Information der Teilnehmer über die zu erwartenden Anforderungen dienen.

 

Die Kenntnis der Skalierung stellt jedoch keine  Gewähr gegen Überforderung dar. Es müssen auch die aktuellen Verhältnisse vor Ort (Wetter, Nässe, Eis, Schnee) berücksichtigt werden.

 

SAC-Berg- und Alpinwanderskala

Die SAC-Wanderskala ist in sechs verschiedene Grade eingeteilt: T1 (leichteste) bis T6 (schwierigste) wobei «T» für Trekking steht. Sie löst die bisher verwendete dreiteilige Wanderskala (B, BG, EB) ab.

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SAC-Berg- und Hochtourenskala

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SAC-Skitourenskala

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SAC-Schneeschuhtourenskala

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Klettersteigskala

Ein Klettersteig ist ein durchgehend, mit Drahtseilen und an den erforderlichen Stellen mit Leitern gesicherter Felssteig. Dem schwindelfreien und geübten Berggänger bietet er eine Zwischenstufe von Bergwandern und Sportklettern.

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